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Das Nähen beginnt

Das Nähen kann beginnen

 
Ich habe mich für folgende Reihenfolge der einzelnen Stoffquadrate entschieden:
 
(Bitte nicht auf die ungebügelte und zerknitterte Designwand und auch ein wenig krumm aufgelegten Stoff achten   Die Quadrate sollten allerdings zum Nähen schon gebügelt sein, dann lassen sie sich deutlich einfacher gerade legen und auch schön nähen)


 
 
 
Die Reihenfolge habe ich willkürlich gewählt (wie die Stoffe gekommen sind). Wichtig dabei war mir, dass nicht die gleiche Stoffe direkt beieinander liegen.
 
Nun lege ich immer 2 Quadrate rechts auf rechts genau aufeinander, am besten schon ein paar "mehr", so dass man sich später einfach der Reihe nach die einzelnen schon vorbereiteten Quadrate nehmen kann. 
Die rechte Stoffseite ist im übrigen die "schöne", bunte Vorderseite. Die linke Seite ist somit die Rückseite des Stoffes, auf dem der Druck des Stoffes nur blass oder gar nicht zu sehen ist.


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stoffe aufeinander stecken:

Jetzt gibt es 2 Möglichkeiten, die Stoffe festzustecken.
Entweder quer zur nachher entstehenden Naht oder längs dazu.
Bei der queren Version kann man bis sehr kurz vor der Nadel nähen und sei dann herausziehen. Manche Leute nähen auch LANGSAM über die Nadel hinweg. Bei der Längsversion muss man sie rausziehen, wenn man auf ihre Höhe kommt.
Die meisten Quilter arbeiten mit der 1. Version, beim Nähen von Kleidung wird oft die 2. Version genommen.
Ich persönlich arbeite inzwischen bei einfachen Formen, bei dem der Stoff auch nicht zu groß ist, ohne feststecken, das muss aber jeder für sich selbst entscheiden.
 
 
quer gesteckt
längs gesteckt
  
 
 

Hilfsmittel auf der Nähmaschine:

Als Hilfsmittel habe ich auf der Nähmaschine einen Klebestreifen aufgeklebt, der es mir erleichtert, gerade und auch füßchenbreit zu nähen. Hierfür habe ich einfaches Kreppklebeband genommen, das kann man sehr gut rückstandsfrei wieder entfernen. Für den Anfang kann ich diese Methode allen nur empfehlen, so wird es genauer.

Ich habe die Stichlänge bei meiner alten Nähmaschine auf 2 (von 5) gestellt. Die Stichlänge kann ein bisschen variieren, sollte aber nicht zu gross gewählt werden.

Als Fadenfarbe habe ich mich für einen hellen Faden entschieden, da die meisten Stoffe von mir eher hell sind.
Da man den Faden normalerweise nicht sieht, ist es nicht überaus wichtig, dass die Farbe zum Stoff passt, allerdings würde ich bei hellen Stoffen auch hellen Faden nehmen und bei dunklen Stoffen dunklen Faden.
 
Es macht im übrigen Sinn mit einem Teststück zu schaun, ob die Fadenspannung stimmt.
Die richtige Fadenspannung kann man daran erkennen, wenn der Faden von oben und von unten nirgends zu weit raussteht, der Stoff also oben und unten nur die genähte Naht sieht. (Schwer zu erklären... )
 
 
 
 
 


 
 
 
 Nun fangen wir endlich an zu nähen:

Wir legen also das erste, gesteckte Stoffstück direkt an den Klebestreifen an und schieben ihn unter den angenähten Nähfuß. Ist der Stoff kurz vor der Nadel, wird der Nähfuß abgesenkt und ENDLICH darf das "Gaspedal" bedient werden.
Es wird NICHT vor und zurückgenäht um es zu verriegeln, sondern einfach gerade aus.
 
 
 
 
 
 
 
 
Wenn wir sehr kurz vor dem Ende des ersten Stoffstücks sind, kommt ein weiterer, kleiner Kniff ins Spiel - das Kette nähen:
 
 
 
 

Kette nähen:

Wir legen nun schon das 2. gesteckte Stoffstück an den Fuss und lassen den Transporteur den Stoff mit einziehen. Mit einem kleinen Abstand zum 1. Stoffquadrat wird nun das 2 Stück "eingezogen". So spart man sich das Abschneiden. Ausserdem verbraucht man so weniger Faden, ist schneller und es macht einfach mehr Spass.
 
 
 
 
 
 
hier sieht man den kleinen "Fadensteg" zwischen den Quadraten

 
Ich persönlich nähe immer zuerst Zweierblöcke aneinander. 
Wer es anders organisieren möchte oder für sich einen anderen Weg wählen mag, kann dies tun, ich finde allerdings die Zweierblöcke am Einfachsten und übersichtlichsten und erkläre auf diesem Weg den weiteren Quilt.



 
ich habe nun alle zusammengelegte Quadrate zusammengenäht und eine lange Kette.
Da ich sie der Reihe nach genommen habe, sind sie in der Kette nun auch der Reihe nach.Wenn man hier gut darauf achtet, dass sie nicht durcheinander kommen, sind sie schon schön gerichtet für "später".

 
  
 
 
Die Kette wird nun an den Verbindungsfäden auseinander geschnitten. Die einzelnen "Doppelquadrate" werden auseinander geklappt und auf die "gute", also rechte Seite gelegt, wie man auf dem nächsten Bild sehen kann:
 
 
 
 
 Nun brauchen wir unser Bügeleisen:
 
Die Naht wird umgebügelt. Hier achtet man darauf, welcher Stoff der dunklere ist und bügelt in diese Richtung. Dabei sollte man die einzelnen Stoffe nicht ziehen und auch den Stoff eher "pressen", sprich von oben mit dem Bügeleisen kommend als "hin- und herschiebend" bügeln.
Die Naht wird NICHT auseinandergebügelt sondern immer in eine Richtung!

 


 

 
So sollte es dann aussehen:

 
 
 
Das wiederhole ich mit allen Doppelquadraten.
Die fertigen Doppelquadrate habe ich dann wieder ausgelegt.
Wer nun gut aufpasst, sieht, dass sich eine KLeinigkeit in meiner Stoffwahl geändert hat. 
 
 
Der Dank geht an meine 2 Wuzzelhunde, die meinten, sie müssen mit ihren dreckigen Pfoten über ein gelbes Quadrat laufen und natürlich ging der Fleck nicht mehr richtig raus
 
 
 

 
Nun wiederhole ich das aufeinander legen der Stoffteile wieder, dieses Mal eben mit den Doppelquadraten. Es  wird wieder Rechts auf Rechts zusammengelegt, sprich die schönen Seiten aufeinander, wie hier auf diesem Bild zu sehen:


 

 
Das habe ich wieder mit allen Doppelquadraten gemacht.

 
Nun muß das Ganze genau gemacht werden. ich lege die zwei Doppelquadrate aufeinander. Dabei achte ich darauf, dass die schon genähte Naht oben und unten aufeinander liegen und auch die Quadrate sich gut decken. Wenn man ein wenig krumm genäht hat, fällt das hier bereits auf. Dann ist ein deckendes Aufeinander legen kaum möglich.
Ob man es auftrennen möchte oder ob einem etwas krummes "egal" ist, ist wiederum Ansichtssache.

Ich habe, damit es mir nicht so leicht verrutscht auch die lange Seite gesteckt, dies ist aber nicht nötig.

Kleiner Hinweis am Rande: Auf dem Foto liegt mein zu nähendes Teil andersrum als auf allen Fotos später. Das hab ich leider zu spät gemerkt.
 
 
 
 
 
 
Wenn alles gut aufeinander liegt, kann wieder genäht werden. Ich habe mir alle alle Teile schon im Vorfeld gesteckt, so dass ich wieder Kette nähen kann.
 
 
 
 
 
 Soo, wieder ein Schritt weiter:

Hier sind die genähten Teile wieder in "Kette" zu sehen:
 
 
 
 
 
Die Kette wird wieder auseinander geschnitten und wie oben schon beschrieben, wird die Naht wieder umgebügelt. Bitte wieder darauf achten, welches der dunklere Stoff ist.

Wenn dieser Schritt fertig ist, habe ich wieder alle Viererreihen ausgelegt, was dann so aussieht:
 
 
 
 
 
 
 
 
Nun werden wieder die Viererreihen aufeinander gelegt. Hier wieder auf die einzelnen Nähte achten, dass sie sich treffen. Nun ist ein feststecken unerlässlich:
 
 
 
 
 
 Wenn diese zwei Viererreihen aneinander genäht sind, wird wieder die Nahtzugabe in eine Richtung umgebügelt.
 
 
 

 

Fortsetzung folgt

 
   
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